Vorsicht Eisberg

Das ist ja wohl die Spitze des Eisbergs!

Andrea Scholten 2014, Vision Board Gestaltung Leave a Comment

Und Du sitzt obenauf!

Eisberge. Weiße Giganten, die majestätisch oder malerisch durch die Arktis schwimmen. Verhängnis für Schiffe und Vorlage für Fotos. Doch was haben die mit Deinem Denken zu tun?

Ein Siebtel eines Eisberges schwimmt über dem Wasser, weil Eis eben leichter ist als Wasser. Die übrigen sechs Siebtel sind unter Wasser – unsichtbar, kaum zu fotografieren und nur dem einen oder anderem Schiffsrumpf im Wege, der Titanic zum Beispiel.

Wenn der eisige Wind auf das obere Siebtel eines Eisbergs trifft, schiebt er ihn vor sich her. Doch von unten schiebt die Strömung des kalten Wassers die viel größere Fläche des Eisbergs, nämlich die anderen sechs Siebtel, in eine ganz andere Richtung. Dadurch kann sich der Eisberg sogar gegen den Wind bewegen. Zwar langsam, doch mit voller, unbändiger Kraft.

Während Du diese Zeilen liest, atmest Du normal weiter. Dein Herz schlägt regelmäßig und vielleicht hast Du Dich am Kopf gekratzt. Vielleicht hast Du eine Tasse duftenden Tee oder Kaffee vor Dir stehen und merkst erst jetzt wieder den angenehmen Geruch, der die ganze Zeit da war. Du hast nicht gesehen, wie sich die Zeiger Deiner Uhr weiterbewegt haben und Du hast nicht mitbekommen, welche Geräusche von draußen kamen. Wäre etwas wichtiges dabei gewesen, hättest Du Deine Aufmerksamkeit sofort dahin gelenkt. Neben Deinen bewussten Gedanken arbeitet Dein Hirn im Hintergrund weiter. Man sagt, dass maximal ein Zehntel unserer Gedanken bewusst ist. Der Rest funktioniert im Verborgenen, sozusagen unter der Wasseroberfläche.

Während Du die Segel setzt und in eine bestimmte Richtung möchtest oder Dich vielleicht einfach nur so dahin treiben lässt, wirkt die Strömung Deines Hintergrund-Denkens und schiebt Dich machtvoller an. Aber in welche Richtung?

Du kannst kräftige Segel auf den Eisberg stellen und sie in die Richtung ausrichten, in die Du segeln willst – mit dem Wind, schräg zu ihm, vielleicht sogar Zick-Zack gegen den Wind. Wenn aber die mächtige Strömung von unten den Eisberg in eine andere Richtung drückt, sind die schönsten Segel nutzlos. Sie blähen sich auf, flattern und stellen sich gegen den Wind, doch die Strömung unter Wasser hat eben etwas anderes vor. Und sie ist machtvoll. Du erinnerst Dich? Es sind die anderen sechs Siebtel.

[Tweet „Ich mag meinen Eisberg steuern!“]

Doch wie wäre es, wenn Du den Eisberg doch steuern könntest? So, dass er in die Richtung schwimmt, die DU willst?
Wie wäre es, wenn Du Deine Ziel einfach erreichst, ohne Dich anstrengen zu müssen? Natürlich nur für den Fall, dass Du Ziele hast. Du kannst Dich treiben lassen und neugierig schauen, wo Du ankommst. Das ist auch in Ordnung. Sobald Du ein Ziel hast, müsstest Du bei dem Eisberg irgendwie die Strömung ändern. Doch wie geht das?

Nun, auf dem Weltmeer einige Kubikkilometer Wasser in eine andere Richtung zu bewegen bedeutet schon einen ziemlichen Energieaufwand. Mit Deinem Hirn und Deinen Gedanken geht es viel einfacher. Viele erfolgreiche Menschen haben das schon vorgemacht. Sie geben die Ziele, die sie mit ihrem gewollten Gedanken haben, an das kraftvollere Unterbewusstsein ab. Und mit der richtigen Technik ist das ganz einfach.

Eine bewährte Methode ist es, sich das Ziel vorzustellen. Wie sieht es aus, wenn Du das Ziel erreicht hast? Wie sieht es aus Deinen Augen aus? Wie groß sieht es aus, welche Farben hat es, was siehst Du daneben, wer schaut Dich bewundernd an, bewegt es sich? Sobald Du dieses Bild vor Augen hast, springen Deine Gefühle an. Wie gut fühlt es sich an, dieses Ziel erreicht zu haben? Welches Gefühl hast Du im Bauch, welches im Kopf? Ist Dir warm, oder zitterst Du vor Glück? Hörst Du den berechtigten Applaus, wie laut jubeln Deine Freunde Dir zu?
Dein Unterbewusstsein ist kräftig und mag es einfach. Je häufiger Du dieses Bild Deines Erfolges siehst und dann die Gefühle dazu kommen, desdo stärker ändert sich die Strömung unter Wasser, desdo eher bringt Dich Dein Unterbewusstsein in die Richtung Deines Ziels.

Stell Dir das Bild Deines Zieles nicht nur einfach vor Deinem geistige Auge vor. Male es. Nicht auf ein DIN-A5-Blöckchen aus der Schublade. Nicht auf den A3-Block, der da in der Ecke steht. Nimm ein großes Bild. Eine Leinwand. Nimm echte, tolle Farbe für den Hintergrund. Du kannst nicht malen? Kritzle es, bzw. skribbel. Du weißt doch, was Du gemeint hast – die passenden Gefühle kommen beim Betrachten. Schneide Symbole und Bilder aus Hochglanz-Zeitungen aus oder kritzle etwas auf Post-its. Klebe Deine Vision auf die große Leinwand, das große Brett, Dein Vision Board. Das ist es, wofür ein Vision Board da ist. Um Deinen kompletten Geist zum Ziel zu führen.

Du kannst auf dem Eisberg bunte Segel setzen und so tun, dass Du in die richtige Richtung segelst. Dann sehen es auch die anderen. Solange Du unter Wasser die Strömung, den wahren Antrieb, selber lenkst, wundern sich die anderen, dass Du so schnell vorankommst, so schnell Erfolg hast. Und Du stehst lächelnd auf der Spitze des Eisberges und lenkst ihn komplett zu Deinem Ziel und darüber hinaus.

Alles Liebe,

Andrea

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